Die Ostseeküste von Mecklenburg-Vorpommern ein Sonderfall an den deutschen Küsten dar, weil nicht nur Dorsch, Hering oder Plattfische an den Haken gehen, sondern auch Rotauge, Zander, Hecht und Barsch.
Dies liegt an dem nach Osten immer geringer werdenden Salzgehalt der Ostsee, so dass sich in dem eher brackigen Wasser auch Süßwasserfische tummeln. Dies aber vornehmlich in Küstennähe, also in den Gewässern rund um die Ostseeinseln von Mecklenburg-Vorpommern.
Neben den oben genannnten Fischen wird auch noch gerne der Meerforelle und dem Hornhecht nachgestellt.
Viele Angler stellen ihren Lieblingsfischen vom Ufer aus nach, entweder mit der Brandungsrute und Naturköder oder mit der Spinnrute. Auch die Fliegenrute wird, vornehmlich von Meerforellenanglern, eingesetzt.
Von Angelkuttern aus wird meist den Dorschen nachgestellt. Dabei können ohne weiteres auch einmal Kapitale von über 30 Pfund an den Haken gehen.
Zum Meeresangeln in Mecklenburg-Vorpommerns benötigt man eine Ostseeangelberechtigung. Beim Kauf muss man seinen gültigen Jahresfischereischein vorlegen. Die Gebühr beträgt für die Jahreskarte 20 Euro, für eine Wochenkarte 10 Euro und für eine Tageskarte 5 Euro (Stand 2011).