Die Meerforelle besitzt einen torpedoförmigen Körper. Das Maul der Meerforelle ist groß und reicht bis unter die Augen. Ihre Farbe ist an der Oberseite meist blaugrau bis grün, mit dunklen Flecken. Der Bauch ist weiß.
Die Meerforelle ist ein anadromer Fisch, d.h. er zieht zum Laichen in seinen Geburtsfluss oder Heimatbach. Dort sorgt er zwischen Dezember und März für Nachwuchs. Die jungen Meerforellen bleiben zwischen zwei und fünf Jahren im Süßwasser. Danach wandern sie ins Meer um sich dort zu mästen.
Die Meerforelle ist eines der beliebtesten Angelfische im Meer in Skandinavien, Deutschland und den Baltischen Staaten. Ihr Vorteil ist, das sie sich - auch in durchaus kapitalen Größen - gut vom Ufer aus fangen lässt. Sehr beliebt ist das Spinnangeln und das Fliegenfischen, aber auch auf Wurm, besonders auf die lebhaften Seeringelwürmer ud auf Fischfetzen sind guet Fische erbeutet worden. Außerdem kann man sie beim einfachen Schleppfischen, aber auch beim aufwendigeren Trolling-Angeln erbeuten. Wie andere Raubfische auch ist sie oft launisch, manchmal allerdings schnappt sie kritiklos nach Allem was man ihr vorsetzt. Ein anderes Mal will sie nur auf einen ganz speziellen Köder beißen. Es gibt jedoch Techniken und Köder, die je nach Jahreszeit besser fangen als andere.