1) Die Nordseeküste nördlich der Elbe mit dem dazu gehörigen Wattenmeer und die Nordfriesischen Inseln Sylt (mit 97 Quadratkilometer die größte deutsche Nordseeinsel) , Föhr, Amrum, Pellworm, Nordstrand (seit 1987 eine Halbinsel) und die Halligen Oland, Langeneß, Gröde, Habel, Hamburger Hallig, Hooge, Nordstrandischmoor, Norderoog, Süderoog und Südfall.
Das Meeresangeln vom Boot konzentriert sich in der Nordsee auf das Sommerhalbjahr. Mit dem Boot in der Nordsee zu angeln ist beedutend gefährlicher als in der Ostsee, da einmal die Gezeiten für gefährliche Strömungen sorgen und auch der häufige Westwind eine gefährliche Dünung und Brandung entstehen lässt. Außerdem sorgt der Wind für zusätzlich starke Strömungen. Auch das Brandungsangeln unterliegt dem Einfluß der Gezeiten. Es wird meistens nur bei Flut, also bei auflaufendem Wasser gefangen.
2) Die Ostseeküste von Flensburg bis hiner Lübeck mit der Insel Fehmarn (mit 185 Quadratkilometer die größte Insel in Schleswig-Holstein). Auch beim Bootsangeln auf der Ostsee darf man nur geeignete Boote einsetzen und sollte unbedingt alle Sicherheitsanspekte beachten. Allerdings sind hier die Strömungen weniger stark und man kann schon in Ufernähe schöne Fänge machen. Die Gezeiten machen sich hier kaum bemerkbar, dafür hat der Brandungsangler die Einschränkung tagsüber weniger gute Fangaussichten zu haben.
Insgesamt ist die Küstenlinie in Schleswig-Holstein an beiden Meeren zusammen 1.190 Kilometer lang, Platz genug für alle interessierten Meeresangler.
